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Ascom erzielte 2011 solide Ergebnisse und erreichte eine EBITDA-Marge von 13,7%

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Ascom erzielte im Jahr 2011 mit den weitergeführten Geschäftsbereichen einen Umsatz von CHF 437,5 Mio und erreichte damit ein Wachstum von 1,1% in Lokalwährungen. Die EBITDA-Marge für die weitergeführten Geschäftsbereiche lag mit 13,7% innerhalb der für das Gesamtjahr vorgegebenen Guidance von 13-14%.

Wireless Solutions erzielte ausgezeichnete Ergebnisse und weist ein Umsatzwachstum von 6,8% in Lokalwährungen aus. Trotz negativer Wechselkurseffekte konnte die Division die EBITDA-Marge auf 15,0% steigern (2010: 13,1%).

Im Einklang mit der Marktentwicklung im Bereich der mobilen Kommunikationsnetze fiel die Nachfrage bei Network Testing schwächer als erwartet aus. Der Umsatz lag in Lokalwährungen devestitionsbereinigt um 6,9% tiefer als im Vorjahr. Der geringere Umsatz der Division sowie negative Währungseffekte führten bei einer EBITDA-Marge von 2,4% zu einem deutlichen Rückgang der Profitabilität. Neben einer umfassenden strategischen und operativen Bestandsaufnahme in der Division haben Verwaltungsrat und Konzernleitung die notwendigen Massnahmen umgehend eingeleitet, um die Geschäfte im Jahr 2012 den neuen Gegebenheiten anzupassen, und damit eine substanzielle Verbesserung der Profitabilität vor Restrukturierungskosten sowie Wachstum zu erreichen.

Der Devestitionsprozess der Kerngeschäftsbereiche der ehemaligen Division Security Communication ist weitgehend abgeschlossen.

Der Konzerngewinn erreichte 2011 insgesamt CHF 23,1 Mio (2010: CHF 32,5 Mio) und beinhaltet einen Verlust von CHF 7,5 Mio aus den aufgegebenen Geschäftsbereichen. Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung die Ausschüttung einer Dividende (in Form einer steuerfreien Ausschüttung aus den Kapitaleinlagenreserven) von CHF 0.25 pro Aktie beantragen, entsprechend einer Pay-out Ratio von 39,0%.

Umsatz – leichtes organisches Wachstum
Ascom erzielte mit den weitergeführten Geschäftsbereichen einen Umsatz von CHF 437,5 Mio (2010: CHF 472,9 Mio) und erreichte dabei ein Wachstum von 1,1% in Lokalwährungen. Die Abwertung wichtiger Währungen (hauptsächlich US Dollar und Euro) im Vergleich zum Vorjahr führte zu beachtlichen negativen Währungseffekten bei der Umrechnung der Umsatzzahlen in Schweizer Franken. Der Auftragseingang lag Ende 2011 mit CHF 451,4 Mio in Lokalwährungen leicht über dem Vorjahr.

Das Geschäft von Wireless Solutions entwickelte sich 2011 sehr gut und die Division steigerte den Umsatz in Lokalwährungen um 6,8%. Das organische Wachstum beträgt 5,1%, während das finnische Healthcare-Unternehmen Miratel, welches im Juli 2011 übernommen wurde, einen zusätzlichen Umsatz von 1,7% beisteuerte. Bei Network Testing fiel die Nachfrage schwächer als erwartet aus, dies im Einklang mit der Marktentwicklung im Bereich der mobilen Kommunikationsnetze. Insbesondere im vierten Quartal 2011 wurden geplante Kundeninvestitionen verschoben oder reduziert. In Lokalwährungen fiel der Umsatz devestitionsbereinigt um 6,9% tiefer als im Vorjahr aus.

Profitabilität – EBITDA-Marge von 13,7%
Die Profitabilität blieb weitgehend stabil und lag innerhalb der für das Jahr 2011 vorgegebenen Guidance. Ascom erreichte mit den weitergeführten Geschäftsbereichen (ohne Kerngeschäftsbereiche der ehemaligen Division Security Communication) einen EBITDA von CHF 59,8 Mio (2010: CHF 70,9 Mio) und eine EBITDA-Marge von 13,7% (2010: 15,0%). Investitionen in Forschung und Entwicklung beliefen sich auf 10,5% des Umsatzes (2010: 10,2%).

Wireless Solutions weist ein ausgezeichnetes Ergebnis aus und konnte die Profitabilität trotz negativer Währungseffekte weiter steigern. Die Division erzielte einen

EBITDA von CHF 41,5 Mio (2010: CHF 37,2 Mio) und konnte damit die EBITDA-Marge um rund 2 Prozentpunkte auf 15,0% erhöhen.

Bei Network Testing führten der geringere Umsatz und die negativen Währungseffekte zu einem deutlichen Rückgang der Profitabilität. Der EBITDA lag bei CHF 3,4 Mio (2010: CHF 27,7 Mio), dies bei einer EBITDA-Marge von 2,4% (2010: 16,4%).

Die weitergeführten Geschäftsbereiche umfassen zudem das Segment Real Estate, das einen positiven EBITDA von CHF 11,8 Mio (2010: CHF 6,5 Mio) beisteuerte. Dieses Resultat beinhaltet den Buchgewinn aus dem Verkauf des Bereichs Facility Management Services.

Aufgegebene Geschäftsbereiche – Devestitionen weitgehend abgeschlossen
Ascom gab anlässlich der Halbjahresmedienkonferenz vom 18. August 2011 bekannt, dass sich die Gruppe konsequent auf die beiden global ausgerichteten Divisionen Wireless Solutions und Network Testing ausrichtet und für die Kerngeschäftsbereiche der kleinsten Division Security Communication neue Eigentümer gesucht werden. Diese Geschäftsbereiche werden seit Bekanntgabe der Veräusserungsabsichten als „Aufgegebene Geschäftsbereiche qualifiziert. Sie entwickelten sich im Berichtszeitraum entsprechend den Erwartungen und verzeichneten bei einem Umsatz von CHF 75,5 Mio (2010: CHF 100,1 Mio) auf EBITDA-Stufe einen Verlust von CHF 5,7 Mio. Per 31. Dezember 2011 wurde die Division Security Communication aufgelöst.

Per 10. Oktober 2011 wurde die Tochtergesellschaft Ascom (CZ) s.r.o. in einem Management Buy-Out übertragen und im ersten Quartal 2012 konnten weitere Devestitionen vollzogen werden. Der Bereich Defense wurde an Ruag verkauft, Ascom Austria GmbH wurde in einem Management Buy-Out übertragen und der Bereich Infrastructure Operators konnte an die Trans Data Management AG verkauft werden. Die verbleibende Devestition des Bereichs Civil Security soll zügig abgeschlossen werden. Bei allen Transaktionen konnten die Interessen der Kunden und Mitarbeitenden optimal berücksichtigt werden.

Konzerngewinn und Dividendenantrag
Der Konzerngewinn (Reingewinn einschliesslich aufgegebener Geschäftsbereiche) erreichte CHF 23,1 Mio (2010: CHF 32,5 Mio). Die aufgegebenen Geschäftsbereiche steuerten einen Verlust von CHF 7,5 Mio bei. Der Verwaltungsrat hat sich entschieden, der Generalversammlung im April 2012 die Ausschüttung einer Dividende (in Form einer steuerfreien Ausschüttung aus den Kapitaleinlagenreserven) von CHF 0,25 pro Aktie zu beantragen. Dies entspricht einer Pay-out Ratio von 39,0%.

Solide Bilanz – Eigenkapitalquote auf 40,2% gestiegen
Ascom verfügt über eine solide Bilanzstruktur. Per 31. Dezember 2011 weist das Unternehmen flüssige Mittel von CHF 73,3 Mio (2010: CHF 129,0 Mio) und eine deutlich gestiegene Eigenkapitalquote von 40,2% (2010: 32,6%) aus.

Ausblick
Nach einer sorgfältigen Analyse der Resultate von Network Testing hat die Konzernleitung bereits im ersten Quartal 2012 die notwendigen Massnahmen eingeleitet, damit diese Division eine substanzielle Verbesserung der Profitabilität vor Restrukturierungskosten und wiederum ein Wachstum erreichen wird.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden im 2012 herausfordernd bleiben. Unabhängig davon will Ascom profitables Wachstum schaffen und den Wert des Unternehmens nachhaltig steigern. Zudem wird Ascom die Möglichkeiten gezielter und wertsteigernder Akquisitionen prüfen. Für 2013 hat sich Ascom eine EBITDA-Marge von 14-15% auf Gruppenstufe zum Ziel gesetzt.

Finanzkennzahlen Erfolgsrechnung

Eckdaten der Divisionen

Der vollständige Geschäftsbericht 2011 der Ascom Gruppe kann im Internet unter http://www.ascom.com/report-de abgerufen werden.

ÜBER ASCOM
Ascom ist ein globaler Lösungsanbieter mit umfassendem Technologie-Know-how in Mission-Critical Wireless Communication. Das Unternehmen fokussiert sich auf die Bereiche Wireless Solutions (ein internationaler Marktführer für hochstehende, kundenspezifische On-site-Kommunikationslösungen und Workflow-Optimierung) und Network Testing (ein weltweiter Marktführer im Testing, Monitoring, Post-Processing sowie für Leistungs-optimierungen von Mobilfunknetzen). Die Ascom-Gruppe mit Sitz in der Schweiz ist mit Niederlassungen in 17 Ländern und Geschäftsaktivitäten in über 130 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 1‘600 Mitarbeitende. Die Ascom Namenaktien (Symbol ASCN) sind an der SIX Swiss Exchange in Zürich (Schweiz) kotiert.

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