Das Krankenhauszukunftsgesetz

...für die Digitalisierung von Krankenhäusern

Worum geht es?

Im Zuge des Covid-19 Hilfspaketes der Bundesregierung von ca. € 130 Mrd. werden für die Kliniken seitens des Bundes € 3 Mrd. via dem Krankenhaus-Zukunftsgesetz (KHZG) zur Verfügung gestellt.

  • Für ein „Zukunftsprogramm Krankenhäuser“ hat das Bundesgesundheitsministerium ein „Krankenhaus-Zukunftsgesetz“ (KHZG) erarbeitet
  • Mit drei Milliarden Euro wird die Bundesregierung als Teil ihres Konjunkturpakets die Krankenhäuser bei der Digitalisierung unterstützen.
  • Es wird für die Förderung ein Krankenhauszukunftsfonds geschaffen werden. Will ein Krankenhaus daraus unterstützt werden, muss es mindestens 15 Prozent des Geldes in die eigene IT-Sicherheit investieren.
  • Die Förderung soll laut KHZG zu 70 Prozent (€ 3 Mrd) aus dem Bundeshaushalt stammen. Die restlichen 30 Prozent (€1,3 Mrd.) sollen durch die Bundesländer oder die Krankenhausträger kofinanziert werden (ggf. via KfW-Kredite).
  • Der Stand der Digitalisierung der Krankenhäuser wird zum 30. Juni 2021 und 30. Juni 2023 evaluiert.

Ziel des KHZG ist es die messbare Verbesserung des Digitalisierungsgrades der Kliniken in Deutschland zu erhöhen. Die von Ascom angebotenen Lösungen ermöglichen es den Kliniken den Digitalisierungsgrad signifikant zu erhöhen und gleichzeitig eine zeitgemäße moderne Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Abteilungen sicherzustellen, die eine ressourcenschonende Allokation von Personal Informationen und Arbeitsmitteln zu erreichen.

Wie kann Ascom die Kliniken unterstützen?

Ascom kann die vorhandenen Systeme wie Medizingerätepark, LIS, Patientenrufanlagen miteinander verbinden und diese auf unterschiedlichste Kommunikationsebenen (DECT, WLAN und Mobilfunk) mobilisieren. Des Weiteren wird die abteilungsübergreifende mobile Kommunikation bis hin zu den klinischen (Sub-)Systemen und dazugehörige Apps ermöglicht und vereinfacht. Zusätzlich wird die Telefonie Infrastruktur mit desinfizierbaren smarten mobilen Endgeräten ergänzt.

Mehrwerte für Krankenhäuser ergeben sich durch die digitale Harmonisierung bislang fragmentierter Kernprozesse und diese so zu orchestrierten, dass die Organisation von ZNA-, OP- und generell abteilungsübergreifender Prozesse am „Point of care“ verbessern und so das diese das medizinisches Personal erheblich entlasten.

Das Vorgehen reduziert Übergangszeiten und kann die medizinische Behandlung zusätzlich durch Entscheidungsunterstützung und schnelle personengenaue Informationsverteilung erheblich verbessern.

Durch das Zusammenspiel moderner Kommunikation wird die Verteilung von klinikinternen  Ressourcen neu gedacht und analoge Prozesse können digitale Workflows verkürzen und diese können sogar unaufwändig automatisiert werden.

Kernstück ist die Ascom Healthcare Platform, auf der sämtliche aufkommenden digital verfügbar gemachten Informationen verschiedenster Systeme und Geräte zusammengeführt und orchestriert werden. Hiermit erreicht die Klinik die im KHZG geforderte weitreichende Interoperabilität mit hoher Binnendigitalisierung.

In diesem Video stellt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn den Entwurf zum Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) im Bundestag vor. Hinweis: Durch den Aufruf des Videos werden Sie auf die Seite von Dritten weitergeleitet.

Zusätzliches Informationsmaterial finden Sie hier:

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Förderfähiges Ascom Portfolio

Folgende Produkte aus dem Ascom Portfolio sind nach derzeitigem Stand Förderfähig und diese können Sie direkt in Ihre Bedarfsmeldung an Ihr Zuständiges Bundesland einbeziehen.

§ 19, Abs. 1, Nr. 1: Notaufnahme

Moderne Notaufnahmen müssen sowohl die Geschwindigkeit als auch die Sicherheit aller beteiligten Arbeitsgruppen und die Qualitätsverbesserung der Behandlung gewährleisten.
Mit der Ascom Healthcare Plattform schaffen Sie es Arbeitssituationen noch übersichtlicher zu organisieren und Informationen mobil bei den richtigen Personen zur richtigen Zeit ankommen zu lassen.
Personen-Notruf-Alarmierungen (PNA) ermöglichen im Falle von Übergriffen auf Mitarbeiter eine schnelle und raumgenaue Intervention (zertifiziert nach DIN VDE 0825).
Zudem bindet die Ascom Healthcare Plattform die im Haus vorhandene Medizin- und Haustechnik ein und erlaubt vielseitige Möglichkeiten die Patientenbehandlung zu optimieren.
Verteilte Alarmsysteme (nach EN 60601-1-8 Klausel 6.11.2.2.2) erlauben es Alarme und Ereignisse mobil in gruppenbasierten Eskalationsketten unkompliziert und zielgerichtet zu filtern, zu priorisieren oder verzögert zu verteilen. Dadurch sind alle Ereignisse stationär sowie mobil auf einem Blick verfügbar.
Ermöglichen Sie Ihrem Personal ein sichereres, übersichtlicheres und ruhigeres Arbeiten, in dem Ihre Mitarbeiter*innen durch ein Multifunktions-Smartphone von Ascom profitieren (Myco3). Das Myco3 bietet die höchsten Standards an Telekommunikation (Dual-Carrier-Technik für sichere/kritische Kommunikation) und ist zudem speziell für den Einsatz in Kliniken konzipiert (PNA, Desinfizierbar, Barcode-Scanner, robust, spezieller „Alarmknopf“, Farb-LED auf der Oberkante zeigt Alarmpriorität).
Das Zusammenspiel der Ascom Lösungen ermöglicht dem Personal schnellere Reaktionszeiten in belastenden Arbeitssituationen. Die Integration eines Smartphones in die vorhandenen Ruf-, Telefonie- und Auftragsmanagement-Systeme, macht es möglich Workflows komplett neu zu denken und Arbeitsschritte zu automatisieren.

Wo gesetzlich gefordert, sind Ascom-Lösungen Medizinprodukte bis Klasse IIb.

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Workflow Optimierung ZNA / ITS

  • Patienten-Monitoring / prädikative Pflegesteuerung
  • Unterstützung von Patienten-Einzelzimmer / geschlossenen Behandlungsräumen / pandemie-sichere Zimmer
  • Alarmierung auf mobile Devices & Visualisierung auf zentrale Überwachungsmonitore
  • Ruhigere ZNA/ITS & Reduktion der Alarmmüdigkeit

§ 19, Abs. 1, Nr. 4: Entscheidungsunterstützungssysteme

Die Ascom Healthcare-Plattform ist in der Lage, als entscheidungsunterstützendes System, durch den modularen Aufbau verschiedenste Aspekte des Klinikalltages zu unterstützen.
Die dafür benötigten Informationen können aus der klinischen IT-Landschaft, medizinischen Geräten, Patientenlichtruf, Gebäudeleitsysteme oder anderen Quellen abgerufen und verarbeitet werden.
Solche Module können auf sogenannter “Rule Engine“-Basis aus bereits erhobenen Werten, Daten und Fakten mögliche Frühwarnungen an Fachpersonal aussenden oder mit nahezu Echtzeitdaten im direkten Austausch mit diesen Gruppen via Alarmierungen interagieren. Hierbei kommt es sowohl auf mobilen Endgeräten, als auch an festen Arbeitsplätzen zu audiovisuelle Signalen um eine möglichst schnelle Reaktion seitens der Fachgruppen zu erwirken. Zusätzlich können aus den gewonnen Informationen und Daten sowohl am Arbeitsplatz, als auch über Webinterfaces oder wie bereits erwähnt mobil, eingesehen und Diagramme/Scorings (z.B. SIRS oder EWS) erhoben werden.
Um die sichere, verschlüsselte Übertragung der Informationen und Alarme gewährleisten zu können, dienen als Empfangs- / Quittierungsendgeräte speziell für Kliniken konzipierte Endgeräte basierend auf DECT, WiFi, Mobilfunk oder einer Kombination aus diesen Übertragungstechnologien.
Da alle Module, ohne Einschränkung, miteinander und als “Stand-Alone-Lösung“ zum Einsatz kommen können, ist die Vielfalt der Möglichkeiten fast unendlich und können zu verbesserten Standards, schnelleren und genaueren Therapieansätzen und zur nahezu Echtzeit Entscheidungen beitragen, ohne dabei eine Einschränkung darzustellen. Geforderte Standards sind so einfacher und komfortabler in den Alltag zu integrieren, auszubauen und bieten eine weitere Sicherheitsebene im medizinisch-therapeutischen Spektrum der ganzheitlichen Versorgung.

Wo gesetzlich gefordert sind Ascom-Lösungen Medizinprodukte bis Klasse IIb.

§ 19, Abs. 1, Nr. 6: Kommunikationsprozesse zu beschleunigen

Klinische Kommunikation und Aufgabenmanagement sind von essentieller Bedeutung für jedes Krankenhaus. Um die Kommunikation zwischen den Mitgliedern des Behandlungsteams in allen Belangen der täglichen Arbeit zu erleichtern wurde ein interdisziplinärer Kommunikationsansatz, realisiert, der modernste Technik DSGVO-konform einsetzt.
Mobile Apps von Ascom überwinden Kommunikationsprobleme, indem sie Behandlungsteams unabhängig von der Entfernung effektiv miteinander verbindet. Sie ermöglicht die Anzeige der zugewiesenen Patienten, Chats mit dem erweiterten Behandlungsteam zu führen oder ein direktes Gespräch mit einem bestimmten Teammitglied einzuleiten. Dies ermöglicht eine Nachricht zu senden, anstatt mit einem Telefonanruf laufende Arbeiten zu unterbrechen. Diese Anwendung bietet einen sicheren Zugriff auf Patientendaten, die in der ePA gespeichert sind. Dies kann die Zeit, die für das Sammeln oder den Zugriff auf relevante Patienteninformationen aufgewendet werden muss, verringern.

Das Ascom Task Management lässt sich an jede Station oder Abteilung anpassen und kann:

  • Arbeitsabläufe erleichtern, indem Zeit-, Aufgaben- und Teammanagement am Behandlungsort ermöglicht wird. Unterstützung flüssiger Arbeitsabläufe mit einfach zu erstellenden Vorlagen für allgemeine Aufgaben und Routinen
  • Berichterstattung und Datenerfassung zur Unterstützung von Audits und Compliance
  • Umsetzung von Best-Practice-Versorgungsprotokollen durch zentrale Verwaltung
  • Verbesserung der Koordination zwischen Behandlungsteams, Abteilungen und Patienten

Das mobile Task Management wurde als universelles Werkzeug zur Automatisierung und Rationalisierung von Aufgaben und Aktivitäten für das Krankenhauspersonal konzipiert.
Die Mitarbeiter können Aufgaben von überall aus über ihr Smartphone unter Verwendung der Aufgaben-Management-App leicht einsehen und verwalten.

Wo gesetzlich gefordert sind Ascom-Lösungen Medizinprodukte bis Klasse IIb.

§ 19, Abs. 1, Nr. 11: Isolationszimmer (Pandemiesicher)

Um die Sicherheit aller beteiligten Arbeitsgruppen auf einer Isolierstation zu erhöhen bietet die Ascom Healthcare Platform viele Vorteile für Personal, welches in Isolationszimmern arbeitet.
Die Kommunikation mit dem Patienten kann erleichtert werden, auch wenn die Behandler nicht direkt beim Patienten sind. Sei es durch direkte Sprach-Kommunikation mit den Patienten, eine Patientenüberwachung durch Videodarstellung oder mobiles Einsehen von Vitaldaten via digitale Einbindung der Medizintechnik. Dies erlaubt viele weitere Möglichkeiten die Patientenbehandlung zu optimieren und Hygienestandards einzuhalten.
Verteilte Alarmsysteme (nach EN 60601-1-8 Klausel 6.11.2.2.2) erlauben es Alarme und Ereignisse mobil in gruppenbasierten Eskalationsketten unkompliziert und zielgerichtet zu filtern, priorisieren oder verzögert zu verteilen. Dadurch sind alle Ereignisse stationär sowie mobil auf einem Blick verfügbar.
Ermöglichen Sie Ihrem Personal ein sichereres, übersichtlicheres und ruhigeres Arbeiten, in dem Ihr Personal von einem Multifunktions-Smartphone von Ascom profitieren (Myco3). Das Myco3 bietet die höchsten Standards an Telekommunikation und ist zudem speziell für den Einsatz in Kliniken konzipiert (Desinfizierbar, PNA, Barcode-Scanner, robust).
Mobile Apps von Ascom überwinden Kommunikationsprobleme, indem sie Behandlungsteams unabhängig von der Entfernung effektiv miteinander verbindet.
Je nach vorhandenen klinischen Systemen können entsprechende Hersteller-Apps genutzt werden.
Abgerundet wird das Portfolio durch ein modernes Patienten-Lichtrufsystem.
Unter der Einbindung der oben dargestellten modernen Lösungen können Workflows neu durchdacht und Arbeitsschritte optimiert eingeführt werden, um Patienten und Behandler eine sicherere Behandlung unter Berücksichtigung geltender Hygienebestimmungen zu ermöglichen.

Wo gesetzlich gefordert sind Ascom-Lösungen Medizinprodukte bis Klasse IIb.