Ascom erzielt im Jahr 2020 solide Ergebnisse mit einer beachtlichen Wachstumsrate im Bereich Healthcare

March 11, 2021

 

 

  • Solide Ergebnisse im Geschäftsjahr 2020
    • Nettoumsatz CHF 281,0 Mio, Wachstum von 3,6% zu konstanten Wechselkursen1
    • Auftragseingang CHF 322,4 Mio, Zunahme von 6,6% zu konstanten Wechselkursen
    • Auftragsbestand CHF 215,6 Mio per 31. Dezember 2020, Zunahme von 24% zu konstanten Wechselkursen
    • EBITDA2 substanziell verbessert auf CHF 24,9 Mio bei einer EBITDA-Marge von 8,9%
    • Konzerngewinn erhöhte sich auf CHF 6,5 Mio (2019: CHF 0,5 Mio)
    • Bilanzstruktur verbessert mit einer positiven Nettoliquidität von CHF 12,8 Mio und verbesserter Eigenkapitalquote von 35,0%
       
  • Ausblick 2021
            Ascom hat sich für das Geschäftsjahr 2021 ein
            tiefes einstelliges Umsatzwachstum zum Ziel gesetzt  
            und strebt eine zweistellige EBITDA-Marge an.3

1 Konstante Wechselkurse sind durch die Umrechnung der aktuellen Zahlen mit der durchschnittlichen Veränderungsrate des Vorjahres berechnet worden.
2 Definition des EBITDA, siehe konsolidierte Erfolgsrechnung auf Seite 67 im Jahresbericht.
3 Zu konstanten Wechselkursen und bei einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung.

 

Bereich Healthcare wächst um 9,1%
2020 war aufgrund der Covid-19 Pandemie weltweit ein beispielloses Jahr sowohl für Unternehmen als auch die Wirtschaft. Die rasche Umsetzung der neuen Gruppenstruktur von Ascom, die auf eine schlankere Organisation und eine ausgeprägte Kundennähe fokussiert, war erfolgreich, was die Prozesse verbesserte und ermöglichte, die Herausforderungen der Covid-19 Pandemie besser zu meistern.

Nach einer bereits soliden ersten Jahrehälfte verzeichnete das Unternehmen wie üblich eine stärkere zweite Jahreshälfte und schloss das Geschäftsjahr 2020 mit einem Nettoumsatz von CHF 281,0 Mio ab. Einschliesslich eines negativen Währungseffekts von rund CHF 12 Mio stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 3,6% (zu konstanten Wechselkursen1, 2019: CHF 282,9 Mio).

Erfolgreichste Regionen mit einem zweistelligen Umsatzwachstum (zu konstanten Wechselkursen) waren im 2020 Nordics, UK und Rest of World. Zudem zeigten USA & Canada sowie die Niederlande ebenfalls solides Umsatzwachstum. Die Märkte France & Spain waren von den strengen staatlichen Massnahmen aufgrund der Covid-19 Pandemie hart getroffen. In der DACH-Region ging der Umsatz hauptsächlich wegen des schwächeren Entwicklung im Bereich Enterprise zurück, der unter der Covid-19 Krise stark gelitten hat. Das OEM Geschäft zeigte eine positive Entwicklung im zweiten Halbjahr und konnte nach einer schwierigen ersten Jahreshälfte stabilisiert werden.

Die Umsatzentwicklung nach Marktsegment hat im Jahr 2020 eine weitere Verschiebung hin zu Healthcare gezeigt. Dieser Bereich ist um 9,1% gewachsen, was einem Anteil von 67% am Gesamtumsatz entspricht (2019: 64%). Der Anteil des Bereiches Enterprise liegt bei 27% (2019: 29%) und derjenige des OEM Geschäfts bei 6% (2019: 7%). Ascom machte auch weitere Fortschritte beim wiederkehrendem Umsatz, dessen Umsatzanteil auf 25% stieg (2019: 24%). Der Anteil des Service-Geschäfts am Gesamtumsatz erhöhte sich auf 41% (2019: 38%).

Substanzielle Erhöhung des Auftragsbestandes
Im 2020 ist der Auftragseingang um 6,6% (zu konstanten Wechselkursen) auf CHF 322,4 Mio stark gestiegen (2019: CHF 315,5 Mio). Der Auftragsbestand erhöhte sich um rund 24% (zu konstanten Wechselkursen) und betrug Ende 2020 CHF 215,6 Mio (Ende 2019: CHF 177,5 Mio), was eine komfortable Grundlage für weiteres Umsatzwachstum im 2021 bildet.

Verbesserte Profitabilität und Steigerung des Konzerngewinns
Ascom hat die Profitabilität im Jahr 2020 substanziell verbessert. Die Bruttomarge stieg auf 47,4% (2019: 43,7%) aufgrund von Effizienzgewinnen und einer signifikanten Kostenreduktion. Das EBITDA erhöhte sich auf CHF 24,9 Mio (2019: CHF 0,8 Mio) mit einer EBITDA-Marge von 8,9% (2019: 0,3%), und das EBIT belief sich auf CHF 11,0 Mio (2019: CHF -13,4 Mio).

Ascom schloss das Geschäftsjahr 2020 mit einem Konzerngewinn von CHF 6,5 Mio ab (2019: CHF 0,5 Mio, einschliesslich eines positiven Einmaleffektes von CHF 8,3 Mio, hauptsächlich aufgrund der Veräusserung des Technologieparks Teningen).

Infolge der laufenden Transformation und den Unsicherheiten im gegenwärtigen Jahr rund um die Covid-19 Pandemie wird der Verwaltungsrat der Generalversammlung vorschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen und auf eine Dividendenzahlung zu verzichten.

Solide Bilanz
2020 hat sich die Nettoliquidität von Ascom substanziell auf CHF 12,8 Mio verbessert (31.12.2019: Nettoverschuldung von CHF 21,8 Mio). Das Eigenkapital belief sich auf CHF 71,1 Mio (31.12.2019: CHF 63,2 Mio), und die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 35,0% (31.12.2019: 29,5%). Diese soliden Bilanzkennzahlen, die bestehende Verfügbarkeit von Finanzierungsfazilitäten und der höhere operative Cashflow bilden eine starke Grundlage für zukünftiges profitables Wachstum.

Ausblick 2021
Ascom erwartet, dass das Jahr 2021 ein weiteres Jahr mit vielen Unsicherheiten wird, einschliesslich einer möglichen Verknappung von Komponenten in der gesamten Branche. Ascom hat im Jahr 2020 die Grundlage für weiteres profitables Wachstum gelegt. Die Optimierung und weitere Verbesserung der Margen und Kostenstruktur werden 2021 weiterhin im Fokus stehen.

Ascom hat sich für das Geschäftsjahr 2021 ein tiefes einstelliges Umsatzwachstum zum Ziel gesetzt und strebt eine zweistellige EBITDA-Marge an.

KENNZAHLEN GESCHÄFTSJAHR 2020

In CHFmAscom Gruppe
 2020HJ2 2020HJ1 20202019
Auftragseingang322,4167,6154,8315,5
Nettoumsatz281,0147,6133,4282,9
Bruttogewinn133,369,663,7123,7
EBIT11,010,01,0(13,4)
EBIT-Marge in %3,9%6,8%0,7%(4,7)%
EBITDA24,916,58,40,8
EBITDA-Marge in %8,9%11,2%6,3%0,3%
Konzerngewinn6,5  0,5
Mitarbeitende (Vollzeiteq.)
per 31.12.
1’282  1’292

Der vollständige Geschäftsbericht der Ascom-Gruppe und die Präsentation über die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2020 (beides in Englisch) stehen online zur Verfügung: http://www.ascom.com/corp/investor-relations/reports-presentation.html

Die Bilanzmedienkonferenz beginnt um 10.00 Uhr MEZ, Donnerstag, 11. März 2021.

Analysten und Medienvertreter können an unserer Telefonkonferenz teilnehmen, in der während der Q&A-Session nach der Präsentation Fragen gestellt werden können.

Einwahl Telefonkonferenz:                                     Conference Call
(nur für Analysten und Medienvertreter)

Zusätzlich wird ein Live Audio Webcast zur Verfügung gestellt. Dies ist ein nicht-interaktiver Live Audio Webcast, der auch die Präsentationsfolien zeigt. Fragen können im Live-Audio Webcast nicht gestellt werden. Das Q&A wird übertragen.

Webcast:                                                                  Live Audio Webcast

 

 

 

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